zur Schlußveranstaltung des
"ENERGIEDIALOG 2000"
am 05. Juni 2000, 17.00 Uhr, FES Berlin
Sehr geehrter Herr Minister,
sehr geehrter Herr Dr. Breuer,
meine Damen und Herren,
die Friedrich-Ebert-Stiftung freut sich, Sie heute hier begrüßen
zu dürfen und heißt Sie herzlich willkommen.
Vor fast genau einem Jahr haben wir den ENERGIEDIALOG 2000 in unserem Haus in Bonn eröffnet. Eingeladen hatten damals zu diesem Dialog das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, das Forum für Zukunftsenergien und die Friedrich-Ebert-Stiftung.
Viel war und ist: in einer breit angelegten Diskussion die Leitlinien für die zukünftige Energiepolitik zu erarbeiten.
Diese umfassende Debatte ist in den letzten zwölf Monaten mit großer
Intensität und mit erheblichem Engagement geführt worden.
- Mehrere tausend Personen haben auf zahlreichen Kongressen und Fachgesprä-chen,
Seminaren und Tagungen energiepolitische Fragen analysiert.
- Beispielhaft erwähne ich die großen Fachkongresse der
Energiewirtschaft, des Deutschen Industrie- und Handelstages, der Gewerkschaft
ÖTV und der Indu-striegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
- sowie die Debatte der Umweltverbände mit der Energiewirtschaft.
- Zahlreiche weitere Verbände, Stiftungen und Institutionen haben
in Fachveran-staltungen oder in schriftlicher Form mitgewirkt.
- Im Internet belegen die Seiten des ENERGIEDIALOGS 2000 diese lebhafte
Agenda und die umfassende Vernetzung, zu der die energiepolitisch engagierten
und betroffenen Kreise sich zusammengefunden haben.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat gerne ihren Beitrag zu diesem gesellschaftlichen
Diskurs geleistet.
- Denn für uns ist eine der wichtigsten Aufgaben, dazu beizutragen,
Gemeinsam-keiten der verschiedenen Gruppen durch Meinungs- und Erfahrungsaustausch
herauszufinden.
- Damit wollen wir helfen, gesellschafts- und wirtschaftspolitische
Kontroversen durch Dialog zu einem sachgerechten Konsens zu führen.
So darf ich mich heute bei allen sehr herzlich bedanken, die in den letzten Monaten mit Engagement und Augenmaß die Debatte geführt haben.
Dieser Dank gilt vor allem unseren Partnern,
- dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, dort besonders
der Energieabteilung
- und dem Forum für Zukunftsenergien
Insbesondere aber möchte ich die Arbeit einer Gruppe führender Persönlichkeiten aus Energiewirtschaft, Politik, Verbänden und Gewerkschaften, der sogenannten Steuerungsgruppe und ihrer Arbeitsgruppen, hervorheben.
Die Beteiligten haben in zahlreichen Sitzungen jene "Leitlinien zur Energiepolitik" ausformuliert, die heute vorgestellt werden.
Niemand wird es verwundern, daß bei einem solch kontroversen Thema wie der Energiepolitik natürlich Fragen offen und Meinungs-unterschiede bleiben.
Daher wird die Friedrich-Ebert-Stiftung auch in Zukunft die Gespräche
zu energie-politischen Fragen fortsetzen.
Insbesondere den Umweltverbänden gilt meine Einladung, diese Foren
aktiv mitzu-gestalten und weiter nach Lösungen der energie- und umweltpolitischen
Probleme zu suchen.
Ich danke Ihnen für Ihr bisheriges Interesse und für Ihr Engagement an der Arbeit des Energiedialogs 2000, das Sie ja auch heute durch Ihre Anwesenheit bekunden.
Ein Jahr gemeinsame Arbeit liegt hinter den Beteiligten, ein wichtiger Schritt ist ge-tan.
Aber wir wissen alle: wir müssen und werden weitergehen - denn für die notwendi-gen Veränderungen bleibt wenig Zeit.
Bitte begleiten Sie uns auch in Zukunft auf diesem Weg des Dialogs und
Gesprächs bei der Lösung von Fragen, die für die Zukunft
unserer Gesellschaft entscheidend sind.